Hausaufgaben – Wie gelingen sie stressfrei? Seminar für Eltern

Am 6. Mai 2013 wurde vom Elternbeirat und vom Förderverein der Schule Frau Ingrid Buck vom Städtischen Elternseminar an die Schule eingeladen.

Wir Eltern erfuhren von Frau Buck Tipps zum stressfreieren Gelingen der Hausaufgaben.

Ihre erste Kernaussage war: „Es sind nicht IHRE Hausaufgaben! Es sind die Hausaufgaben Ihrer KINDER. Machen Sie diese also nicht zu Ihrem „Problem"!"

Dazu hatte sie zunächst ganz praktische Tipps wie z.B.: Vor den Hausis sollen die Kinder ein Glas Wasser trinken, da die Flüssigkeitszufuhr extrem wichtig zur Konzentrationsfähigkeit ist.

Außerdem war ihr sehr wichtig, dass die Kinder jeweils nach ca. 10 Minuten konzentrierter Arbeit eine kleine Bewegungspause machen sollten. Wir Eltern sollten sie regelrecht dazu animieren.

Für viele Eltern war die Aussage erstaunlich, dass es völlig egal wäre, wie die Kinder da sitzen. Manche würden am liebsten Ihre Hausis auf dem Bauch liegend am Boden machen. Wenn das klappt – warum nicht? Der Spruch „Lümmel doch nicht so da" oder „Sitz erst mal ordentlich hin – so kann man doch keine Hausis machen" sei also nicht nötig!

Allerdings war ihr sehr wichtig, dass mit den Kindern eine Zeit vereinbart wird, wann mit den Aufgaben begonnen wird. Interessant war, dass bei den meisten Menschen am frühen Nachmittag der Biorythmus nicht dafür spricht, die Aufgaben zu machen. Am späten Nachmittag/frühen Abend kommen die meisten wieder eher auf Touren. So muss jede Familie selbst planen, wann es am besten rein passt die Aufgaben möglichst effektiv zu erledigen. Die Kinder, die ihre Aufgaben in der Betreuung machen, haben leider keine zeitliche Wahl. Die betroffenen Eltern fanden es ungünstig, wenn diese zum Teil schon vor dem Essen gemacht werden sollten. Das bestätigte auch Frau Buck.

Was ebenso erstaunlich für manche Eltern war, dass es nicht so sehr darauf ankäme, welches Ergebnis die Kinder bei ihren Aufgaben erzielen (also Fehlerquote). Man solle sie ruhig loben, wenn sie konzentriert geschafft haben, egal wie das Ergebnis aussieht. Es ist eine Leistung des Kindes eigenständig konzentriert zu arbeiten – wenn Fehler dabei sind – auf keinen Fall etwas raus radieren, was das Kind mit Mühe gemacht hat. So sehen auch die Lehrer welchen Stand das Kind hat. Wichtig dabei ist, dass man vor den Hausaufgaben das Kind fragt: „Hast du deine Aufgaben verstanden oder brauchst du Hilfe? Soll ich dir etwas erklären, oder kommst du alleine zurecht?" Wenn dann alles klar ist, sollen sich die Eltern bitte zurück ziehen und das Kind alleine schaffen lassen.

Auf die Frage, wie man es denn bei Geschwisterkindern handhaben soll, wenn sie im gleichen Raum ihre Aufgaben machen wusste sie wenig konkrete Tipps. Wir wissen, dass da schnell eine unproduktive Eigendynamik aufkommt, vor allem mit individuellen Bewegungspausen – da heißt es weiter „kreativ kämpfen" bzw. nach

Lösungen suchen, damit die Hausis nicht zum nachmittagfüllenden Programm werden.

Ansonsten haben wir Eltern bei Getränken und Äpfeln vom Förderverein tolle Anregungen erhalten. Es war ein unterhaltsamer Abend, nicht zuletzt auch deshalb weil wir uns in unserem eigenen Hausi-Verhalten als Kinder outen mussten. Eine anwesende ältere Dame (Oma) meinte zwischendurch trocken „ Vielleicht geben die Lehrer heute auch viel zu viel Hausis auf!" Da sprach sie natürlich mancher Mama (und erst recht den Kindern) aus dem Herzen.

Beitrag von Martina Krauß

Elterninformationsabend zum Thema Kindliche Medienwelten“

Zu diesem Thema hat der Förderverein der Neuwirtshausschule interessierten Eltern am 5. März 2012 von 19.00 – 21.00 Uhr eingeladen.
Es war die erste Veranstaltung dieser Art in den neu umgebauten Räumen unter dem geräumigen Schuldach.

Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam die Medienkompetenz bei Kindern, Eltern und Pädagogen zu stärken, und gemeinsame Fragen zu diskutieren.

Die Referentin vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg trug mit einer informativen Präsentation zu den Themen Kindermediennutzung, Handy/Smartphone, Internet, Computerspiele bis zu Hinweisen zum Anmeldeverfahren beim sozialen Netzwerk Facebook bei.

Die rund 30 Besucher hatten Gelegenheit, sich zu informieren, Tipps für kindgerechte Internetseiten zu bekommen und im Anschluß zu diskutieren.
Der Förderverein sorgte mit Brezeln und Erfrischungsgetränken für das leibliche Wohl.
Ein Anfang ist gemacht und es werden sicher noch viele Veranstaltungen in dem schönen Ambiente folgen.

Beitrag von Monika Eisenhart